Schickt mir ne E-mail, mit euren Gedichten und Gedanken, ich werde sie dann hier veröffentlichen.
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Hier sind ein paar Gedichte, die ich mal beim surfen gefunden habe, und ab diesem Moment an wusste ich, dass ich nicht alleine bin...

BITTE HÖRT WAS ICH NICHT SAGE
Bilder die ich nicht beschreiben kann,
Gefühle die ich nicht zeigen kann.
Wer sagt: ich versuche zu verstehn
was du auch machst,
ich werde nicht wegsehn,
was auch passiert,
wie das Leben auch spielt,
du bist nicht allein,
ich werde bei dir sein.
Wer hört es? Hört mich? Spricht mich an?
Bitte hört was ich nicht sagen kann.
Wer hört was ich stumm frage?
Bitte hört was ich nicht sage.
Ein lautloser Schrei!
Wer kann es verstehn?
Ein Schrei nach Leben, ich will nicht gehn...

EIN BILD IN MIR
Wo ist die Hoffnung?
Scherben
zerissen,
zerstört,
Wer hat das getan?
Warum?
Angst
Wo ist das Licht?
Signal
Rot
Flucht?
zu einfach
zu schwer
Wo ist der Ausgang?
Kreis
immer wieder
weiter
kein zurück halten..

MANCHMAL
Und dann manchmal kommt die Angst,
alles dunkel, nirgends Licht.
Und dann manchmal kommen Fragen,
ich bin verwirrt, versteh es nicht.
Und dann manchmal kommt der Schmerz,
tief verschlossen und so kühl.
Und dann manchmal kommt die Wut,
nur noch ohnmacht, kein Gefühl.
Und ganz heimlich kommen Tränen,
kann keiner sehen wie so oft.
Und plötzlich kommt der Tod,
ohne Zeichen, unverhofft.

EINE ANDERE WELT
Gefangen in Träumen, einer anderen Welt,
Nicht in diesem Leben, was mir doch nicht gefällt.
Verirrt, so schien es im Paradies,
das ich betrat und nie mehr verliess.
Der Ausgang geschlossen, der Schlüssel entzwei,
geht dieser Albtraum, denn niemals vorbei?
Ohne Hoffnung zu fliehen von diesem Ort,
ich bin zwar noch hier und doch so weit fort.
Ich bin unter Menschen und doch so allein,
Alles meine Schuld oder soll es so sein?
Wieviel Jähre des kämpfens werden vergehn?
Werd ich das Leben jemals wiedersehn?
Ein Gefängnis und Wasser und Trockenbrot
Ist es besser oder schlechter als der Tod?
LEBEN UND DOCH TOD SEIN
Du fragst dich oft,
was mit dir ist,
täglich fragst du,
wer du bist.
Du willst gern bleiben
fühlst dich leer,
doch es beschreiben
ist so schwer.
Du kannst nich denken
siehst kein Licht
und das schlimmsten
du verstehst es nicht.
Du fühlst dich hilflos und allein,
wie kann Leben nur so Tod sein?

NICHT
Nicht begreifen
WAS
Passiert
Nicht sehen
WER
Verliert
Nicht hören
WAS
Es ist
Nicht verstehen
WER
Wen vermisst
Nicht bemerken
Was
Der Schmerz
Nicht mal fragen
WER reisst
Das Herz
Nicht ändern
WAS
so hart
Nicht sagen
WER
Es tat
Nicht entrinnen
Bis zuletzt
Nicht mehr können
Hier und jetzt

LEERE
Strahlendes Lächeln, das erlischt.
Leuchtende Augen, oft nur noch leer.
Selbstbewusstsein wird zur Angst.
Und Wut, die gibt es längst nicht mehr.
Du denkst du bist allein,
kannst vieles nicht in Worte fassen.
Wo sind die Augen die dich sehen,
Menschen die dich nicht verlassen?
Du fühlst dich hilflos,
Müdes verlangen
Den deine Gefühle sind gegangen...

AUGENBLICK
Der Augenblick, der ist so leicht.
Und jeder Tag der ist so schwer.
Und irgendwann sag ich:
Es reicht! Ich fühl mich, hilflos schlecht und leer.
Und an dem Tag da werd ich gehn
und niemand wird mich wiedersehn.

ICH BIN DA
Ich bin da, ich sehe, aber ich verstehe nicht.
Ich bin da, ich spüre, aber ich fühle nicht.
Ich bin da, ich fühle mich leer und ich kann nicht mehr.

ANGST
Angst vor dem weinen,
Angst vor ihren Tränen
Und was sie damit meinen.
Angst es zu erwähnen.
Angst vor dem Schreien
Angst vor dieser Menge
Der Wunsch sich zu befreien
Raus aus dieser Enge.
Angst vor der Not
Angst aufzugeben
Angst vor dem Tod
Und Angst vor dem Leben.

ES IST ZEIT
Wenn Trauer den Körper befällt, und man den Schmerz spüren kann.
Wenn Kummer von Hass verdrängt wird und in Wut umschlägt.
Wenn Fäuste gegen Wände schlagen, als könnten sie so den Schmerz lindern.
Wenn Liebe zu Angst wird, und man mit Gewalt versucht zu halten, was schon längst verloren ist.
Dann ist es Zeit zu weinen...

LAUTLOSER SCHREI
Ich hab gebeten,
Hab gefleht,
Hoffte, dass man mich versteht.
Ich hab gerufen,
Hab geschrien,
Still und lautlos,
wollte fliehn.
Ich hab geschwiegen,
nichts gesagt,
hab nichts verstanden,
stumm gefragt.
Ich war verletzt,
ich war verstört,
und hab gehofft, dass man mich hört.

TRÄUM ICH DAS?
Meine Seele ist kalt, mein Herz tut so weh, mein Magen rumort,
in meinem Mund habe ich einen wiederlichen Geschmack.
Nähe lässt mich zittern, Berührungen lassen Ekel in mir steigen.
Gedanken machen mir Angst, Worte jagen mir Schauer über den Rücken.
Vergessene Narben erzählen, verdrängte Gedanken kommen.
Ihr meint ich träum das alles?
Dann erklärt mich doch einfach mal, warum diese Träume so weh tun???

BITTE NICHT
Ich sehe mich...
Ich sehe mich in einem Zimmer,
Ich sehe eine Hand auf meinem Mund.
Ich sehe meine aufgerissenen Augen...
Sie zeigen Angst und Ekel.
Ich sehe eine Hand auf meinem Körper,
einen Schatten über mir.
Ich sehe ein Bild.
Ein Gesicht darauf gemalt.
Die Augen Leben...
Ich sehe die Augen an.
Bittend...
Und ich sehe wie die Augen sich schliessen...
Ich sehe mich...
Sehe mich indem ich über mir schwebe.
Und ich möchte raus aus diesem Zimmer.
Aber ich gehe nicht.
Ich will mich sehen!
Sonst sind es meine Augen auf dem Bild,
die sich schliessen.
Sonst bin ich auch eine derjenigen...
die wegschaut,
wenn eine Seele schreit
